anche un laico puo battezzare

Editrice Shalom

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Autore: Editrice Shalom

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Auch ein Laie kann taufen …

Taufe

Die Taufe (über die wir bereits HIER gesprochen haben) ist Voraussetzung für den Empfang aller anderen Sakramente und vollzieht zusammen mit der Firmung und der Eucharistie die vollständige christliche Initiation. Durch diese drei eng miteinander verbundenen Sakramente wird die volle christliche Reife erreicht und damit eine vollumfängliche Teilhabe am Geheimnis Christi.

Wer kann die Taufe spenden?

Die Taufe wird normalerweise durch Untertauchen oder durch Übergießen gespendet, das heißt, indem Wasser über den Kopf des Täuflings gegossen wird.
Die Kirche bestimmt, dass der Bischof, der Priester und der Diakon die ordentlichen Spender dieses Ritus sind. Außerordentliche Spender sind der Katechet oder eine andere vom Ortsordinarius beauftragte Person, und zwar in Ausnahmefällen (zum Beispiel in Missionsgebieten, in denen kein Priester anwesend ist).

Der Codex des kanonischen Rechts erklärt jedoch, dass „im Notfall jede Person, die von einer aufrichtigen Absicht geleitet wird“, die Taufe spenden kann, vorausgesetzt, sie bekundet die Absicht, das zu tun, was die Kirche bei der Taufe tut. Fehlt diese Absicht, wäre das Sakrament automatisch ungültig.

Wann wird eine Nottaufe vorgenommen?

Die Nottaufe wird vorgenommen, wenn ein Neugeborenes, ein Kind oder ein Erwachsener tatsächlich in Lebensgefahr schwebt (auch wenn sich der Notfall anschließend „entschärft“) und keine Möglichkeit besteht, für die reguläre Taufe einen Priester hinzuzuziehen.
Die Taufe kann im Krankenhaus, in der Unterkunft, in der sich der Kranke zur Genesung aufhält, oder an einem anderen Ort von jeder Person gespendet werden, auch wenn sie nicht getauft ist, sofern sie die Absicht hat, das zu tun, was die Kirche bei der Taufe tut.
Bei Todesgefahr tauft die Kirche ein Kind auch gegen den Willen und die Zustimmung der Eltern gültig und erlaubt, da die Taufe für das Heil wesentlich ist. Bei Erwachsenen hingegen ist stets ihre Zustimmung erforderlich, weil die Taufe nicht gegen ihren Willen gespendet werden darf.

Wie die Nottaufe gespendet wird

Alle Laien als Mitglieder des priesterlichen Volkes — insbesondere die Eltern und aufgrund ihres Amtes die Katecheten, Hebammen, Familien- und Sozialhelfer, Krankenpfleger, Ärzte und Chirurgen — sollten die genaue Vorgehensweise bei der Spendung der Taufe in einem Notfall möglichst gut kennen.

Bei unmittelbarer Todesgefahr genügt es, dass der Spender dem Kind Wasser über den Kopf gießt und die trinitarische Taufformel spricht: „N. N., ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“, wobei zuvor der Name des Empfängers des Sakraments genannt wird, sofern er einen hat; andernfalls muss ihm ein Name gegeben werden. Auch wenn die allgemeine Regel beim Sakrament der Taufe die Verwendung von Weihwasser verlangt, kann bei einer Nottaufe auch Leitungswasser verwendet werden.
Nach der Nottaufe muss die Pfarrei darüber informiert werden, damit die Eintragung vorgenommen werden kann.

Die Taufe ist weit mehr als eine „Zeremonie“; sie ist ein von Christus gewolltes „Sakrament“, ein „Zeichen“, das tatsächlich eine innere Verwandlung bewirkt, eine neue Geburt als Kinder Gottes!


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