Wir bereiten uns darauf vor, in diesem an Festen und Hochfesten so reichen Dezember intensive Momente des Glaubens zu erleben. Der Monat beginnt mit dem Gedenken an den seligen Charles de Foucauld. Der Mönch, der „der ‚universale Bruder‘ sein wollte“, wie Papst Franziskus in der Enzyklika Fratelli tutti schreibt, wird bald heiliggesprochen.
Am 8. Dezember feiern wir das große Hochfest der Unbefleckten Empfängnis. Die Jungfrau „lebt zwar in einer von der Sünde gezeichneten Welt, wird aber von ihr nicht berührt: Maria ist unsere Schwester im Leiden, nicht aber im Bösen und in der Sünde. Im Gegenteil, das Böse ist in ihr besiegt worden, noch bevor es sie berühren konnte, denn Gott hat sie mit Gnade erfüllt“ (Papst Franziskus). Begehen wir dieses Hochfest in tiefem Glauben. Am 10. Dezember feiern wir die selige Jungfrau Maria von Loreto. Ihr vertrauen wir all unsere Sorgen und Nöte an. Der 12. Dezember ist das Fest der seligen Jungfrau Maria von Guadalupe, das im Leben der Katholiken Lateinamerikas von großer Bedeutung ist.
Am 13. feiern wir die heilige Luzia, ein wunderschönes Mädchen aus Syrakus, das zur Zeit Diokletians den Märtyrertod erlitt.
Am 25. Dezember feiern wir mit Freude im Herzen trotz der schwierigen Zeit, die wir alle durchleben, das Hochfest der Geburt des Herrn. Papst Franziskus erinnert uns daran, dass die den Hirten verkündete „große Freude“ wirklich „für das ganze Volk“ ist. In diesen Hirten, die gewiss keine Heiligen waren, sind auch wir mit unseren Zerbrechlichkeiten und Schwächen gegenwärtig.
Am 26. feiern wir den ersten christlichen Märtyrer, den heiligen Stephanus, der mit seinem Blut den Glauben an den besiegelte, der sein Blut für die Menschen vergoss. Am 27. Dezember ist das Fest der heiligen Familie Jesu, Marias und Josefs; ein Fest, das betont, dass auch Jesus eine Familie brauchte, eine Umgebung, in der er von der Zuneigung und Fürsorge seiner Angehörigen umgeben war.
Am 28. gedenken wir der heiligen unschuldigen Märtyrer, der ahnungslosen Opfer des blutrünstigen Königs Herodes. Wir gedenken auch der seligen Mattia Nazzarei, Äbtissin des Klarissenordens in Matelica.
Wir beschließen das Jahr im Gedenken an den heiligen Silvester, den Papst, unter dessen Pontifikat das Konzil von Nicäa (325) stattfand, das die Göttlichkeit Christi verkündete, und an die heilige Katharina Labouré, die eine Vision von der Wundertätigen Medaille hatte und die Pius XII. als die „Heilige des Schweigens“ bezeichnete.
Mögen uns all diese Termine helfen, diese Zeit, die der Herr uns schenkt, als eine immer neue Gelegenheit zu leben, damit seine Liebe sich ausbreiten, uns erreichen und uns erfüllen kann. Sammeln wir all unseren Dank und legen wir ihn in die Hände des Herrn.
Calendario devozionale — Dicembre: calendario devozionale
Dezember-Andachtskalender
Tempo di lettura: 2 min
Autore: Editrice Shalom
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