il miracolo eucaristico di gruaro italia 1294

Editrice Shalom

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Autore: Editrice Shalom

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Das eucharistische Wunder von Gruaro (Italien, 1294)

Eucharistisches Wunder von Gruaro

Der selige Carlo Acutis hatte eine wunderschöne Wanderausstellung über die eucharistischen Wunder konzipiert und umgesetzt. Diese Ausstellung ist weiterhin in Italien und der ganzen Welt unterwegs; alle in der Ausstellung präsentierten eucharistischen Wunder wurden in dem Buch Eucharistische Wunder in der Welt zusammengetragen, dem dieser Text entnommen ist.

In der Kirche des Allerheiligsten Leibes Christi in Valvasone (PN) wird das blutbefleckte Leinentuch aufbewahrt.

Zu den maßgeblichsten Dokumenten, die das 1294 in Gruaro (VE) geschehene eucharistische Wunder beschreiben, gehört das des Lokalhistorikers Antonio Nicoletti (1765).
Eine Frau wusch an der entlang des Roggia Versiola errichteten Waschanlage eines der Altartücher der Kirche San Giusto.
Plötzlich sah sie, wie sich das Leinen des Altartuchs mit Blut färbte.
Bei genauerem Hinsehen bemerkte sie, dass das Blut aus einer konsekrierten Hostie austrat, die zwischen den Falten des Altartuchs liegen geblieben war.


Die Reliquie dieses Wunders wird in der Kirche des Allerheiligsten Leibes Christi in Valvasone (PN) aufbewahrt, doch das Wunder ereignete sich in Gruaro. Im Jahr 1294 begab sich eine junge Haushälterin zur Waschstelle am Bach Versiola, um das Altartuch der Kirche San Giusto in Gruaro zu waschen. Plötzlich bemerkte die Frau, dass eine konsekrierte Hostie versehentlich zwischen den Falten des Tischtuchs geblieben war und aus ihr Blut austrat. Erschrocken über dieses unerklärliche Ereignis lief sie sofort zum Pfarrer, der seinerseits den Bischof von Concordia (VE), Giacomo d’Ottonello aus Cividale, informierte. Nachdem dieser den Sachverhalt geprüft hatte, bat er darum, das Tischtuch des Wunders in seiner Kathedrale in Concordia aufbewahren zu dürfen. Doch auch der Pfarrer von Gruaro und die Familie der Grafen von Valvasone, die das Patronatsrecht über die Kirchen von Gruaro und Valvasone besaßen, wollten das Tischtuch behalten. Es konnte keine Einigung erzielt werden, und so beschloss man, den Heiligen Stuhl anzurufen. Dieser gestattete den Grafen schließlich, die Reliquie des Wunders in Valvasone aufzubewahren, unter der Bedingung, dass sie eine dem Allerheiligsten Leib Christi geweihte Kirche errichten ließen. Der Bau der Kirche wurde 1483 abgeschlossen.

Großer Gedenkstein, der zur Erinnerung an das Wunder und die Versöhnung zwischen Gruaro und Valvasone errichtet wurde.


Reliquiar, das 1755 von einem Goldschmied aus Venedig angefertigt wurde.

Reliquiar.

Das maßgeblichste und älteste Dokument, das das Wunder beschreibt, ist ein Reskript von Papst Nikolaus V. aus dem Jahr 1454. Damals wurde der Name der Pfarrkirche von Valvasone, die zuvor Santa Maria und dem heiligen Evangelisten Johannes geweiht war, auf Anordnung von Papst Nikolaus V. in Kirche des Allerheiligsten Leibes Christi geändert (28. März 1454). Heute wird das Tischtuch in einem Glaszylinder aufbewahrt, der von einem wertvollen silbernen Reliquiar des Goldschmiedemeisters Antonio Calligari getragen wird. Das Fest des heiligen Tischtuchs wird am fünften Donnerstag der Fastenzeit gefeiert, zum Abschluss der Anbetungstage des Allerheiligsten Sakraments, unter Beteiligung der Priester und Gemeinden des Pfarrdekanats Valvasone. Während des Fronleichnamsfestes wird die Reliquie gemeinsam mit dem Allerheiligsten Sakrament in einer Prozession getragen.


AUSZUG AUS


Das eucharistische Wunder von Gruaro (Italien, 1294)

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