Der selige Carlo Acutis hatte eine wunderschöne Wanderausstellung über eucharistische Wunder konzipiert und realisiert. Diese Ausstellung wird weiterhin in Italien und auf der ganzen Welt gezeigt; alle in der Ausstellung enthaltenen eucharistischen Wunder wurden in dem Buch Eucharistische Wunder in der Welt zusammengetragen, dem dieser Text entnommen ist.

In der Klosterkirche von Rosano (FI) wird die Statue des Heiligsten Herzens verehrt, die bei mehreren Gelegenheiten blutete und Tränen vergoss.
Die lebensgroße Statue wurde 1948 von einer frommen Person als Erfüllung eines Gelübdes gestiftet, das sie während des Zweiten Weltkriegs abgelegt hatte.
Das Antlitz Christi zeigt einen intensiven Ausdruck männlicher Sanftmut, der zum Gebet und zur Sammlung einlädt.
Das Herz ragt in der Mitte der Brust hervor und ist von einer Dornenkrone umgeben.
Aus dem Brief von Bischof Luciano Giovannetti,
4. April 1948
„Am Abend des 4. April 1948, am Sonntag in Albis, wurde während des Gesangs der Vesper erstmals beobachtet, dass aus den Augen der Statue Tropfen wie Tränen fielen. Im Juni desselben Jahres kam ein weiteres „beeindruckendes und unerwartetes“ Wunder hinzu: das Austreten von Blut. Diese Ereignisse traten zwischen 1948 und 1950 wiederholt auf und werden durch zahlreiche Augenzeugen, die Nonnen selbst und insbesondere die hochwürdige Äbtissin M. Ildegarde Cabitza von seligem Andenken bezeugt.
Im Archiv des Klosters werden zahlreiche beeidete Zeugenaussagen aufbewahrt, darunter auch solche von Priestern, Predigern und gelegentlichen Besuchern, zusammen mit medizinischen Blutuntersuchungen sowie mit Blut getränkten Manutergien und Purifikatorien. Besonders wertvoll ist darunter die Aussage von Monsignore Angelo Scapecchi, der später Weihbischof der Diözese Arezzo wurde. Aus dem Archiv erfährt man von der Untersuchung durch den vom Heiligen Offizium entsandten Visitator Pater Luigi Romoli O.P., der alle Nonnen persönlich befragte und der Gemeinschaft strengstes Schweigen auferlegte. Später ordnete dasselbe Heilige Offizium am 14. November 1950 die Entfernung der Statue an, um sie an einem geheimen Ort aufzubewahren.



Sie kehrte 1952 nach Rosano zurück. Die Gemeinschaft von Rosano erlebte diese Ereignisse mit innerer Freude und großer Ergriffenheit, jedoch mit äußerster Zurückhaltung. Tatsächlich ließ sie sich - wie aus der Chronik hervorgeht - nicht von ihren täglichen Aufgaben abbringen, sondern das klösterliche Leben wurde im Sinne des benediktinischen Mottos Ora et labora noch intensiver fortgeführt. Das Weinen und Ausströmen von Blut wurde aus natürlicher und menschlicher Sicht als unerklärlich angesehen.

Mein verehrter Vorgänger, Monsignore Giovanni Giorgis, sah in den Ereignissen von Rosano einen Aufruf des Herrn „zur Treue, zur Sühne und zum Gebet“. […] Liebe Brüder und Schwestern, denken wir bewegt darüber nach, was sich vor fünfzig Jahren in unserer Diözese ereignet hat, und sehen wir darin ein Zeichen der Güte und Liebe des Herrn sowie eine Einladung zu einer ernsthaften und tiefgehenden Reflexion.
Erneuern wir voller Freude unsere innige Verehrung des Heiligsten Herzens Jesu und bitten wir, indem wir diese Botschaft annehmen, um die Gnade einer immer tieferen Bekehrung zu seiner Liebe, um die Gnade eines wachsenden apostolischen Eifers sowie um zahlreiche und heilige Priester- und Ordensberufungen, damit Christus zum Herzen der Welt werde. Im Blick auf das Herz Jesu werden wir voller Freude aus den Quellen des Heils schöpfen!».
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