il perdono e una forza che risuscita a vita nuova

Editrice Shalom

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Autore: Editrice Shalom

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„Vergebung ist eine Kraft, die zu einem neuen Leben auferweckt“

Die Heiligen Benedikt und Scholastika

Andachten vom 5. bis 11. Juli 2021

„Die Vergebung ist eine Kraft, die zu einem neuen Leben auferweckt und den Mut schenkt, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken“ (Papst Franziskus). Diese lichtvolle Wahrheit haben uns die Heiligen mit ihrem Leben gezeigt, auch diejenigen, an die wir in dieser Woche erinnern. Gerade in der Woche, in der wir die heilige Maria Goretti, die Heilige der Vergebung, feiern, wollen wir uns von diesen Worten Papst Franziskus’ begleiten lassen: „Es ist nicht leicht zu vergeben, denn in ruhigen Momenten sagt man: ‚Ja, dieser Mensch hat mir viel angetan, aber auch ich habe viel getan. Besser, ich vergebe, um Vergebung zu erlangen.‘ Doch dann kehrt der Groll zurück, wie eine lästige Fliege im Sommer, die wiederkommt und wiederkommt und wiederkommt … Vergeben ist nicht nur etwas, das man einmal tut, sondern etwas, das man immer wieder gegen diesen Groll, diesen Hass tut, der zurückkehrt. Denken wir an das Ende, hören wir auf zu hassen.“

MONTAG 5. JULI
Beginn der Novene zum heiligen Kamillus von Lellis

„Wir müssen mehr noch ‚Mütter‘ der Kranken als deren Brüder sein“, sagte der heilige Gründer des Kamillianerordens. Und weiter: „Die Kranken sind Gottes Augapfel und Herz, und was ihr diesen armen Kranken tut, das tut ihr Gott selbst.“ Rufen wir die Fürsprache des heiligen Kamillus an und beten wir für alle Kranken an Leib und Seele, damit sie in seinem Beispiel die Kraft finden, die Prüfungen zu bewältigen, die das Leben ihnen auferlegt.

Zur Vertiefung:
• Heiliger Kamillus von Lellis. Schutzpatron der Kranken, Leidenden, im Gesundheitswesen Tätigen und Pflegeeinrichtungen


DIENSTAG, 6. JULI
Heilige Maria Goretti

Die Kirche stellt uns heute das Beispiel von Marietta (1890-1902) vor, wie sie genannt wurde. Mit zwölf Jahren starb sie, um ihre Keuschheit zu verteidigen: «Nein, nein, Gott will das nicht; wenn du das tust, kommst du in die Hölle», rief sie dem achtzehnjährigen Alessandro Serenelli zu, der sie vergewaltigen wollte. Der junge Mann geriet außer sich und begann, mit einem bei sich getragenen Pfriem auf sie einzustechen. Vor ihrem Tod vergab sie ihm mit den Worten: «Aus Liebe zu Jesus vergebe ich ihm; ich möchte, dass er mit mir ins Paradies kommt.» Alessandro wurde verhaftet und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Bereits 1910 hatte er Reue gezeigt und von Marietta im Paradies geträumt, wie sie ihm mit ihrem unverwechselbaren Lächeln Blumen reichte. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis bat er Assunta, seine Mutter, um Vergebung, und gemeinsam empfingen sie die Kommunion. Seine Bekehrung war Mariettas erstes großes Wunder.

Zur Vertiefung:
• Marietta. Die kleine-große Geschichte der heiligen Maria Goretti


MITTWOCH, 7. JULI
Beginn der Novene zur seligen Jungfrau vom Berge Karmel

«Die verschiedenen Generationen des Karmel haben von den Anfängen bis heute versucht, ihr Leben nach dem Vorbild Marias zu gestalten. Deshalb erblüht im Karmel und in jeder Seele, die von zärtlicher Zuneigung zur allerseligsten Jungfrau und Mutter bewegt ist, die Betrachtung ihrer.» So schreibt Johannes Paul II. in einer Botschaft an den Karmelitenorden. Rufen wir die selige Jungfrau Maria vom Berge Karmel an und bitten wir sie, uns in den frohen und traurigen Ereignissen unseres Lebens beizustehen.

Zur Vertiefung:
• Das Skapulier vom Karmel


DONNERSTAG, 8. JULI
Beginn des Triduums zu Ehren des heiligen Benedikt

Papst Franziskus betont, dass der heilige Benedikt «weder auf die soziale Stellung noch auf den Reichtum oder die ausgeübte Macht achtet. Er beruft sich auf die gemeinsame Natur jedes Menschen, der, unabhängig von seiner Lebenssituation, gewiss nach dem Leben verlangt und glückliche Tage wünscht. Für Benedikt gibt es keine Rollen, sondern Menschen. Genau darin liegt einer der grundlegenden Werte, die das Christentum gebracht hat: der Sinn für die Person, die als Abbild Gottes geschaffen ist. Auf der Grundlage dieses Prinzips werden die Klöster entstehen, die im Laufe der Zeit zur Wiege der menschlichen, kulturellen, religiösen und auch wirtschaftlichen Erneuerung des Kontinents werden.» Entdecken wir diese außergewöhnliche Gestalt neu und wenden wir uns vertrauensvoll an ihre Fürsprache.

Zur Vertiefung:
• Gebete zu den heiligen Benedikt und Scholastika


FREITAG, 9. JULI
Heilige Veronika Giuliani

La Chiesa oggi ricorda una santa che è stata definita la «Santa dell’amore e del patire»: Veronica Giuliani. Vissuta tra il 1600 e il 1700, iniziò a godere fin da bambina delle frequenti visioni di Gesù e Maria che le sorridevano. A 17 anni entrò nel monastero delle Cappuccine di Città di Castello (Perugia). Per obbedienza scrisse un Diario in cui sono narrate le esperienze straordinarie della sua vita interiore, culminate nel Venerdì Santo del 1697 con la ricezione delle stimmate. Alla sua morte, avvenuta nel 1727, furono trovati impressi nel suo cuore gli emblemi della passione così come li aveva descritti. Grande è  l’eredità spirituale che ha lasciato. Scriveva nel suo Diario: «O peccatori, intendetelo bene: Dio è tutto carità; è tutto amore. Non sentite che state in un incendio d’amore? Eppure, non considerate tanto bene; vi perdete fra amori terreni; vi raffreddate fra mille peccati… O stolti! Che fate? Tornate a Dio, cambiate vita. Proverete gli effetti della sua misericordia. Egli vi riceverà fra le braccia della sua pietà». Prendiamo ispirazione dal suo esempio: possa anche il nostro cuore dilatarsi e scoprire, nell’amore di Dio, una forza che perdona e risuscita a vita nuova.

Zur Vertiefung:
• Die heilige Veronica Giuliani. Leben und ausgewählte Texte


SONNTAG, 11. JULI
Der heilige Benedikt

Der Vater des abendländischen Mönchtums wird im Jahr 480 in Norcia in einer wohlhabenden Familie geboren, die ihn zum Studium nach Rom schickt. In der ewigen Stadt reift seine Berufung in einer regelrechten Flucht: Angewidert von der Weltlichkeit vieler seiner Mitstudenten zieht er sich zunächst nach Effide und dann nach Subiaco zurück, wo er drei Jahre als Eremit in einer Höhle lebt. Im Jahr 529 beginnt eine neue Lebensphase Benedikts: Er zieht nach Montecassino, von wo aus in ganz Europa Abteien und Klöster entstehen werden, die von seiner Regel inspiriert sind. Bei seinem Tod hinterlässt Benedikt ein geistliches und kulturelles Erbe, das bis heute fortbesteht. Im Jahr 1964 wird der heilige Benedikt von Paul VI. zum Schutzpatron Europas erklärt.

Zur Vertiefung:
• Gebete zu den heiligen Benedikt und Scholastika
• Die Medaille des heiligen Benedikt
• Die Regel des heiligen Benedikt


Möge uns in dieser Woche ein weiterer Gedanke von Papst Franziskus begleiten: „Wir leben von der Barmherzigkeit und können es uns nicht leisten, ohne Barmherzigkeit zu sein: Sie ist die Luft, die wir atmen. Wir sind zu arm, um Bedingungen zu stellen; wir müssen vergeben, weil wir Vergebung brauchen.“

Einen guten Weg!

„Vergebung ist eine Kraft, die zu einem neuen Leben auferweckt“

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