Andachten vom 8. bis 14. November 2021
Papst Franziskus erinnert uns daran, dass „wir alle dazu berufen sind, den Weg der Heiligkeit zu gehen, und dieser Weg hat einen Namen und ein Gesicht: das Gesicht Jesu Christi. Im Evangelium zeigt er uns den Weg: den der Seligpreisungen. Das Himmelreich ist nämlich für diejenigen, die ihre Sicherheit nicht in den Dingen, sondern in der Liebe Gottes suchen; für diejenigen, die ein einfaches, demütiges Herz haben, sich nicht für gerecht halten und andere nicht richten; für diejenigen, die mit den Trauernden leiden und sich mit den Fröhlichen freuen können; sie sind nicht gewalttätig, sondern barmherzig, und bemühen sich, Frieden zu stiften und Versöhnung zu schaffen.“ Was sagen uns die Heiligen heute? Papst Franziskus fährt fort: „Sie sagen uns: Vertraut auf den Herrn, denn der Herr enttäuscht nicht! Er enttäuscht niemals, er ist immer ein guter Freund an unserer Seite. Durch ihr Zeugnis ermutigen uns die Heiligen, keine Angst davor zu haben, gegen den Strom zu schwimmen oder missverstanden und verspottet zu werden, wenn wir von ihm und vom Evangelium sprechen; durch ihr Leben zeigen sie uns, dass diejenigen, die Gott und seinem Wort treu bleiben, schon auf dieser Erde den Trost seiner Liebe erfahren und dann in der Ewigkeit das ‚Hundertfache‘ empfangen.“

DIENSTAG, 9. NOVEMBER
Weihe der Lateranbasilika
Sie wurde um 314 von Papst Miltiades auf dem von Konstantin geschenkten Gelände neben dem Lateranpalast errichtet und als „Mutterkirche aller Kirchen der Stadt und des Erdkreises“ bezeichnet. Sie ist den beiden heiligen Johannes (dem Täufer und dem Evangelisten) geweiht und beherbergt die Kathedra des Bischofs von Rom. Sie ist das Symbol des Glaubens der Christen der ersten Jahrhunderte, die das Bedürfnis verspürten, sich an einem gemeinsamen, geweihten Ort zu versammeln, um das Wort Gottes und die heiligen Geheimnisse zu feiern. Wie bei der Weihe der Kathedrale jeder Diözese erkennen die Kirchen auf der ganzen Welt bei der Feier der Lateranbasilika, in der sich die römische Kathedra befindet, deren „Vorrang in der Liebe“ an, von dem bereits der heilige Ignatius von Antiochien sprach.
Zur Vertiefung:
• Messalino „Auf dein Wort hin“ November – Dezember 2021
Ahmen wir Maria nach, die Königin aller Heiligen: „Sie ist die Frau des Glaubens – erinnert uns Papst Franziskus –, sie ist die Mutter der Kirche, sie hat geglaubt. Ihr Leben bezeugt, dass Gott nicht enttäuscht, dass Gott sein Volk nicht verlässt, auch wenn es Momente oder Situationen gibt, in denen es scheint, als sei er nicht da.“ Alles stellen wir unter ihren Schutz.
Guten Weg!
