in cammino con i magi

Editrice Shalom

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Autore: Editrice Shalom

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Unterwegs mit den Weisen – Andachten vom 4. bis 10. Januar

Taufe Jesu

Machen wir uns mit den Sterndeutern auf den Weg, um die Schönheit einer Begegnung zu erleben, die unser Leben für immer verändern kann. Das Hochfest der Erscheinung des Herrn, das wir in dieser Woche feiern, erzählt uns von einer Begegnung: von der Begegnung der Sterndeuter und von der Begegnung, die jeder von uns erfahren kann. „Die Begegnung mit Jesus - so merkt Papst Franziskus an - hält die Sterndeuter nicht zurück, sondern verleiht ihnen im Gegenteil einen neuen Antrieb, in ihr Land zurückzukehren, um zu erzählen, was sie gesehen und welche Freude sie erfahren haben. Darin zeigt sich der Stil Gottes, seine Art, sich in der Geschichte zu offenbaren. Die Erfahrung Gottes hält uns nicht fest, sondern befreit uns; sie sperrt uns nicht ein, sondern bringt uns wieder auf den Weg und führt uns an die vertrauten Orte unseres Lebens zurück. Die Orte sind und bleiben dieselben, aber wir sind nach der Begegnung mit Jesus nicht mehr wie zuvor.“ Machen wir uns also auf den Weg, ohne es aufzuschieben. Denn nur Jesus kann uns den wahren Frieden schenken, nur er kann uns wie den Sterndeutern „eine übergroße Freude“ erfahren lassen (Mt 2,10).

MONTAG, 4. JANUAR
Die heilige Angela von Foligno

Sie wurde 1248 in Foligno in einer wohlhabenden Familie geboren. Sie absolvierte kein Studium, gelangte jedoch trotz ihrer geringen Schreibkenntnisse und ihrer bescheidenen Leseerfahrung dazu, die lateinische Sprache vollkommen zu verstehen. Sie selbst berichtet von den Fehlern ihrer Jugend, ihren Ausschweifungen und den Schuldverfehlungen, die im Zusammenhang mit ihrer späteren asketischen Erfahrung verstanden werden müssen. 1285 begann ihr Weg der moralischen Erneuerung durch ein umfassendes Bekenntnis ihrer Sünden. So begann ein Leben strenger Buße, in dem sie in Armut lebte - gegenüber den Dingen, den Bindungen und sich selbst. Nach ihrer Bekehrung wurde Angela um 1288 innerhalb von weniger als zwei Jahren vom Tod ihres Mannes, ihrer Kinder und ihrer Mutter getroffen.

Vom Schmerz geprüft und im Traum vom heiligen Franziskus ermutigt, beschreitet sie den Weg der Vollkommenheit. Sie wird franziskanische Terziarin und erlebt während einer Wallfahrt nach Assisi außergewöhnliche mystische Erfahrungen. Viele Seelen sammeln sich um sie, denen sie ein geistliches Testament hinterlässt: „Auf Erden gibt es keine größere Liebe, als für die Sünden des Nächsten zu leiden … Eine solche Liebe ist nicht mehr von dieser Erde, sondern vom Himmel. Ich hinterlasse euch als Erbe alles, was ich besitze: das Leben Christi, die Armut, den Schmerz und die Verachtung.“ Vertiefen wir uns in die Gestalt der heiligen Angela von Foligno, eine der größten mystischen Stimmen aller Zeiten. Bitten wir vertrauensvoll um ihre Fürsprache.

Zur Vertiefung:
• Novene zur heiligen Angela von Foligno


MITTWOCH, 6. JANUAR
Erscheinung des Herrn

„Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihn anzubeten“ (Mt 2,2). Das wollen die Sterndeuter tun: das Kind anbeten; das wollen auch wir tun: „Zu Beginn des Jahres entdecken wir die Anbetung als Erfordernis des Glaubens neu. Wenn wir es verstehen, vor Jesus niederzuknien, werden wir die Versuchung überwinden, einfach jeder seinen eigenen Weg zu gehen. Anbeten bedeutet nämlich, einen Exodus aus der größten Sklaverei zu vollziehen, der Sklaverei seiner selbst. Anbeten bedeutet, den Herrn in die Mitte zu stellen, um nicht mehr auf sich selbst fixiert zu sein. Es bedeutet, den Dingen die rechte Ordnung zu geben und Gott den ersten Platz zu lassen. Anbeten bedeutet, die Pläne Gottes an die erste Stelle zu setzen, vor meine Zeit, meine Rechte, meine Räume. Es bedeutet, die Lehre der Schrift anzunehmen: »Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten« (Mt 4,10). Deinen Gott: Anbeten bedeutet, zu spüren, dass wir mit Gott einander gehören. Es bedeutet, ihn in Vertrautheit mit »Du« anzusprechen, ihm das Leben zu bringen und ihm zu erlauben, in unser Leben einzutreten. Es bedeutet, seinen Trost auf die Welt herabkommen zu lassen. Anbeten bedeutet zu entdecken, dass es zum Beten genügt zu sagen: »Mein Herr und mein Gott!« (Joh 20,28), und uns von seiner Zärtlichkeit durchdringen zu lassen. Anbeten bedeutet, Jesus ohne die Liste der Bitten zu begegnen, sondern mit der einzigen Bitte, bei ihm zu sein. Es bedeutet zu entdecken, dass Freude und Frieden durch Lobpreis und Danksagung wachsen. Wenn wir anbeten, erlauben wir Jesus, uns zu heilen und zu verändern. Durch die Anbetung geben wir dem Herrn die Möglichkeit, uns durch seine Liebe zu verwandeln, unsere Dunkelheiten zu erhellen, uns in der Schwachheit Kraft und in den Prüfungen Mut zu geben. Anbeten bedeutet, zum Wesentlichen zu gehen.“ Nehmen wir diese Worte von Papst Franziskus an und entdecken wir die Kraft der Anbetung neu. Wenn wir anbeten, werden wir entdecken, dass das christliche Leben eine Liebesgeschichte mit Gott ist, in der man Ihm den ersten Platz geben muss, wie ein Verliebter der Person, die er liebt. So soll es auch bei uns sein: in Jesus, unseren Bräutigam, verliebte Anbeter!

Zur Vertiefung:
• Wir beten das Allerheiligste Sakrament an. Bd. 4 Gebete für den Advent und die Weihnachtszeit


SONNTAG 10. JANUAR
Taufe des Herrn

Das Fest der Taufe des Herrn beendet die Weihnachtszeit, und unsere Gedanken richten sich heute auf den Tag unserer Taufe. Einige Zeichen können uns helfen, uns daran zu erinnern, etwa der Ritus der sonntäglichen Besprengung mit Weihwasser zu Beginn der Messe oder die Predigt und die Katechese über die Themen und Symbole der Taufe. Die Kirchenväter sagten, dass Jesus, als er in die Wasser des Jordan hinabstieg, sinnbildlich die Wasser aller Taufbecken geheiligt hat – vom einfachsten und modernsten, das am Eingang der Kirchen steht, bis zu jenen, die zur unvergänglichen Ehre des Sakraments und der Kunst neben den großen Kathedralen vergangener Jahrhunderte emporragen. Jesus selbst sagt: „Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, wird verurteilt werden“ (Mk 16,16).

Informieren wir uns über das Datum unserer Taufe, wenn wir uns nicht daran erinnern. Es soll zu einem Tag werden, den wir feiern – zu einem Tag, an dem wir Gott dafür danken, dass er uns in der Taufe wiedergeboren und uns den Geist geschenkt hat.

Zur Vertiefung:
• Messbuch „Auf dein Wort hin“ Januar-Februar 2021


„Ich habe dich nicht zum Spaß geliebt“, sagte Jesus zur heiligen Angela von Foligno. Diese Worte wollen wir auch als an jeden von uns gerichtet verstehen. Ja, Jesus meint es ernst mit uns. Er will, dass wir in Fülle leben und uns nicht darauf beschränken, irgendwie dahinzuleben. Erwiedern wir seine unermessliche Liebe mit unserem ganzen Wesen, damit sein Wille geschehe.

Guten Weg!

Unterwegs mit den Weisen – Andachten vom 4. bis 10. Januar

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