la fede la cultura e il digitale una sfida attuale

Editrice Shalom

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Autore: Editrice Shalom

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Glaube, Kultur und Digitales: eine aktuelle Herausforderung

Quaderni del Concilio, Band 31

Der Band 31 der Reihe Quaderni del Concilio, verfasst von Fabio Marchese Ragona, Journalist und Vatikanexperte, richtet den Blick auf ein hochaktuelles Thema und zeigt, dass in den Konzilsdokumenten bereits ein umfassendes Bewusstsein dafür vorhanden war. Tatsächlich finden wir «unter den “dringlichsten Problemen”, die von der Pastoralkonstitution Gaudium et Spes behandelt werden, in Teil II ein ganzes Kapitel, das der “Förderung der Kultur” gewidmet ist. Diese wurde in die großen zeitgenössischen Anliegen aufgenommen, die die Konzilsväter vertiefen wollten. Sie taten dies aus zweifachem Grund: einerseits, um der christlichen Welt und darüber hinaus ein Licht, einen Kompass für den Blick in die Zukunft zu geben. Andererseits, um die Aufmerksamkeit auf bestimmte Fragen von allgemeinem Interesse zu lenken, darunter eben die menschliche Kultur».

Kultur und Glaube: ein fruchtbarer Dialog

Die Konzilsväter erläutern zunächst die Bedeutung des Dialogs zwischen Glaube und Kultur: Kultur wird als «ein Werkzeug dargestellt, das es der Menschheit ermöglicht, voranzuschreiten und ihre Kenntnisse auf allen Gebieten zu erweitern. Außerdem nähert man sich dem Schönen sowie den Werten der Güte und der Wahrheit».
Diese Worte hallten heute aus dem Mund von Papst Franziskus wider, der bei mehreren Gelegenheiten die Rolle der Kultur und das Wirken Gottes in ihr hervorgehoben hat: «Gott wirkt im Leben jedes Menschen und in der Kultur: Der Geist weht, wo er will». Daher ist es wichtig, die Verbindung wiederzuentdecken, die zwischen diesen beiden Dimensionen bestehen kann, und zugleich die absolute Autonomie des Glaubens gegenüber der Kultur zu bekräftigen.

Die Herausforderung des Digitalen

Der Autor betont zwar die Aktualität des Themas, ist sich jedoch selbstverständlich bewusst, dass sich die heutige Gesellschaft grundlegend von jener unterscheidet, an die sich die Gaudium et Spes richtete, insbesondere im Hinblick auf eine damals unbekannte Dimension, nämlich die des Digitalen: «Heute leben wir in eine digitale Kultur eingetaucht, einem neuen Herrschaftsbereich, der einerseits die Entstehung sozialer Beziehungen fördert, wenn auch auf Distanz, und die Entfernungen zwischen den Bewohnern der Welt verkürzt, andererseits die Menschen sehr oft immer weiter vom persönlichen Kontakt entfernt und dadurch auch Situationen von Einsamkeit und Unwohlsein begünstigt. Im Zeitalter der sozialen Netzwerke und der durch mobile Geräte vermittelten Kommunikation besteht die Gefahr, paradoxerweise immer mehr unsozial zu werden: Darunter leidet die Kultur selbst, denn ohne eine solide Bildung und einen gesunden Umgang mit den neuen Technologien scheint der Mensch beinahe rückwärtszugehen, indem er die grundlegenden Prinzipien der Ethik und Moral ignoriert und sich hinter einem Bildschirm oder einer Tastatur versteckt».
Risiken gibt es also, aber die Kirche kann diese Herausforderung nicht ungenutzt lassen und muss daher einen Weg finden, das Evangelium auch von hier aus zu verkünden, auch indem sie diese „virtuellen Plätze“ nutzt.
In diesem Sinne wird es wichtig, die Strategien und die Sprache neu zu überdenken, um diese neue Gesellschaft zu erreichen und ihr die Botschaft von Christus zu bringen, der rettet.
Die Kirche zieht sich nicht zurück, und wir dürfen nicht vergessen, dass auch wir die Kirche sind: Von uns wird verlangt, in der Welt zu leben und eine Botschaft des Himmels zu verkünden!


Glaube, Kultur und Digitales: eine aktuelle Herausforderung

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