la medaglia di san benedetto unarma potente contro il male 2

Editrice Shalom

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Autore: Editrice Shalom

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Die Medaille des heiligen Benedikt: eine mächtige Waffe gegen das Böse!

Der heilige Benedikt

Der heilige Benedikt von Nursia, Schutzpatron Europas, begründete mit der Gründung des Klosters Montecassino das westliche Mönchtum. Seine Regel lässt sich in dem berühmten Motto «Ora et labora» zusammenfassen.
Im Laufe seines Lebens musste der heilige Benedikt auch wiederholt gegen den Dämon, seine Versuchungen und seine bösen Einflüsse kämpfen. Diese Geschichte des Kampfes gegen das Böse macht ihn zu einem wahren Exorzisten und findet ihren Niederschlag in der Medaille, die seinen Namen trägt. 
Lernen wir diese mächtige „Waffe“ des Gebets und des Schutzes vor dem Bösen näher kennen!

Die Medaille

Der heilige Benedikt hatte einen tiefen Glauben an die Macht des Kreuzes und wirkte durch dieses Zeichen Wunder. Der Glaube und die besondere Verehrung des Kreuzes sind der Ursprung der Verbreitung von Medaillen, die den Heiligen mit einem in der rechten Hand hochgehaltenen Kreuz und seiner Regel in der linken Hand darstellen. Deshalb ist das Kreuz seit jeher eng mit der Medaille des heiligen Benedikt verbunden.

Vorderseite

Auf der Vorderseite der Medaille ist der heilige Benedikt abgebildet. In der rechten Hand hält er das Kreuz, in der linken die Regel. Auf dem Sockel rechts neben dem heiligen Benedikt steht ein vergifteter Becher: Gregor der Große, sein Biograf, berichtet nämlich, dass der Heilige sich vor dem Gift gerettet hatte – einige Mönche, die seine Entscheidungen nicht teilten, hatten es ihm in ein Getränk gegeben –, indem er das Kreuzzeichen in die Luft zeichnete. Auf dem Sockel links ist ein Rabe dargestellt, der gerade ein vergiftetes Brot wegträgt, das ein neidischer Feind dem heiligen Benedikt geschickt hatte. Über dem Becher und dem Raben stehen die lateinischen Worte: Crux S. Patris Benedicti (Das Kreuz unseres heiligen Vaters Benedikt).

Am Rand der Medaille, der die Figur des Benedikt umgibt, stehen die lateinischen Worte: Eius in obitu nostro praesentia muniamur! (Möge seine Gegenwart uns in der Stunde unseres Todes stärken!). Die Benediktiner haben den heiligen Benedikt nämlich stets als besonderen Schutzpatron für einen friedvollen Tod angesehen: Er selbst starb in der Kapelle von Montecassino im Stehen, mit zum Himmel erhobenen Armen, von den Brüdern des Klosters gestützt, kurz nachdem er die Kommunion empfangen hatte.

Rückseite

Auf der Rückseite der Medaille dominiert das Kreuz. Auf den Kreuzarmen stehen die Anfangsbuchstaben eines lateinischen Gebets: Crux sacra sit mihi lux! Nunquam draco sit mihi dux! (Das heilige Kreuz möge mein Licht sein! Der Drache möge niemals mein Führer sein!).
In den Ecken des Kreuzes stehen die Buchstaben CSPB für Crux Sancti Patris Benedicti (Das Kreuz unseres heiligen Vaters Benedikt).
Über dem Kreuz steht das Wort pax (Frieden), ein benediktinischer Wahlspruch. Am Rand der Rückseite der Medaille stehen die Buchstaben VRSNSMV – SMQLIVB als Anfangsbuchstaben eines lateinischen Exorzismusgebets gegen Satan: «Vade retro Satana! Nunquam suade mihi vana! Sunt mala quae libas. Ipse venena bibas!» (Weiche zurück, Satan! Versuche mich niemals mit deinen Eitelkeiten! Was du mir anbietest, ist böse. Trink du selbst das Gift!).
Vergessen wir nie, dass die Medaille des heiligen Benedikt, wie jeder Gegenstand, der unseren Glauben zum Ausdruck bringt, kein Talisman und kein Glücksbringer ist, sondern ein Zeichen, das uns - wenn wir es im Glauben tragen - helfen kann, auf den Wegen des Herrn zu gehen.


Die Medaille des heiligen Benedikt: eine mächtige Waffe gegen das Böse!

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