liturgia della domenica 17 novembre 2024

Editrice Shalom

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Autore: Editrice Shalom

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Sonntagsliturgie: 17. November 2024

Christi Herrlichkeit

Texte aus dem Messalino „Auf dein Wort“ November-Dezember 2024

33. Sonntag im Jahreskreis (B)
1. Woche im Psalter


ERSTE LESUNG

Aus dem Buch des Propheten Daniel (Dan 12,1-3)

In jener Zeit wird Michael auftreten, der große Fürst, der für die Söhne deines Volkes eintritt. Dann kommt eine Zeit der Not, wie noch keine da war, seit es Völker gibt, bis zu jener Zeit. Doch dein Volk wird in jener Zeit gerettet, jeder, der im Buch verzeichnet ist. Viele von denen, die im Land des Staubes schlafen, werden aufwachen, die einen zum ewigen Leben, die anderen zur Schmach, zu ewigem Abscheu. Die Verständigen werden strahlen wie der Glanz des Himmels; und die Männer, die viele zum rechten Tun geführt haben, werden immer und ewig wie die Sterne leuchten. - Wort des lebendigen Gottes.

Kommentar zur ersten Lesung

Bereits im Alten Testament ist vom Weltgericht die Rede, wenn auch noch nicht in den genauen Begriffen des Neuen Testaments. Es werden ewige Schmach und ewiges Leben angekündigt. Das bedeutet, dass die Entscheidung des Menschen im Augenblick des Todes und der Begegnung mit Gott endgültig sein wird. Im Buch Daniel ist noch nicht vom Richter die Rede, von dem, der dem Gericht vorstehen wird: Erst im Matthäusevangelium (Kap. 25) erfahren wir, dass dieser Richter der Sohn ist, die zweite Person der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, nämlich Jesus. Nicht der Vater und nicht der Heilige Geist werden uns richten, sondern Jesus, weil er am Kreuz gestorben ist und ihm die Vollmacht gegeben wurde, über alles Gericht zu halten (Joh 5,27). Im Alten Testament lesen wir, dass der große Fürst Michael, einer der drei Erzengel im Dienst Gottes, dieses endgültige Geschehen vorbereiten wird, um dem Menschen in seinem Kampf gegen Satan zu helfen. Deshalb erfleht die Kirche auch heute noch den Schutz des Erzengels Michael, damit wir im Augenblick des Gerichts vorbereitet, behütet und bereit sind. Wir alle brauchen ihn und seine mächtige Fürsprache.


ZWEITE LESUNG

Aus dem Hebräerbrief (Hebr 10,11-14.18)
Jeder Priester steht Tag für Tag da, um den Gottesdienst zu feiern und viele Male dieselben Opfer darzubringen, die niemals Sünden wegnehmen können. Christus aber hat nur ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht und sich für immer zur Rechten Gottes niedergesetzt; seitdem wartet er, bis seine Feinde ihm als Schemel unter die Füße gelegt werden. Denn durch ein einziges Opfer hat er die, die geheiligt werden, für immer zur Vollendung geführt. Wo aber die Sünden vergeben sind, da gibt es kein Opfer für die Sünde mehr. - Wort des lebendigen Gottes.

Kommentar zur zweiten Lesung

Die Priester des Alten Testaments brachten in der jüdischen Religion jeden Tag im Tempel Tiere als Opfer dar, um bei Gott Vergebung für die Sünden der Menschen zu erbitten. Im Neuen Testament hingegen sind keine zahlreichen rituellen Opfer nötig, denn das, was Jesus auf Golgota getan hat, gilt für alle Menschen aller Zeiten, weil das Opfer des Kreuzes vom Gottmenschen vollbracht wurde, dessen Verdienste unendlich sind. Warum werden dann jeden Tag so viele heilige Messen auf der Erde gefeiert? Heißt es nicht, dass das Opfer einmalig und daher unwiederholbar ist? Gewiss, das ist es. Die heute gefeierte Messe ist also kein zweites oder drittes Opfer, sondern dieses eine Opfer, das in der Zeit gegenwärtig gesetzt wird, damit ich es erreiche, in es eintauche und seine unmittelbaren Früchte empfange. Der Verfasser des Hebräerbriefs schreibt, dass das Opfer diejenigen zur Vollendung geführt hat, die geheiligt werden; bis wir jedoch vollkommen werden, ist es noch ein weiter Weg. Leider fallen wir weiterhin in Sünden, und deshalb lassen uns die häufige Beichte und die heilige Kommunion immer tiefer am einen Opfer Christi teilhaben.


EVANGELIUM DES TAGES

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus (Mk 13,24-32)
In jener Zeit sagte Jesus zu seinen Jüngern: «In jenen Tagen, nach jener Drangsal, wird sich die Sonne verfinstern und der Mond wird nicht mehr scheinen; die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden. Dann wird man den Menschensohn in Wolken kommen sehen, mit großer Kraft und Herrlichkeit. Und er wird die Engel aussenden und die von ihm Auserwählten aus allen vier Windrichtungen zusammenführen, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels. Lernt etwas aus dem Vergleich mit dem Feigenbaum: Sobald seine Zweige saftig werden und Blätter treiben, wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. Genauso sollt ihr erkennen, wenn ihr all das geschehen seht: Dann steht er nahe vor der Tür. Amen, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles geschieht. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. Doch jenen Tag oder jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater.» - Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Kommentar zum Evangelium des Tages

Wenn der Evangelist von den letzten Ereignissen spricht, fasst er alle Reden des Herrn in einem einzigen Kapitel zusammen. Jesus spricht vom Ende der Welt und vom Weltgericht, das am Ende der Zeiten stattfinden wird, deutet aber auch die Zerstörung Jerusalems und die sogenannte „Diaspora“ an, also die Zerstreuung der Israeliten aus dem Heiligen Land. Dies geschah wenige Jahre nach dem Tod und der Auferstehung des Herrn. Deshalb lesen wir: «Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles geschieht.» Das Ende der Welt steht dagegen noch bevor. In jedem Fall ist die Haltung, die wir in diesen Situationen einnehmen sollen, dieselbe: Wachsamkeit, stete Bereitschaft und ein Leben in der Gnade Gottes, um diese schweren Augenblicke zu bestehen, wenn sie eintreten. Denn auch wenn Himmel und Erde vergehen, werden die Worte Jesu, also die offenbarte Wahrheit, niemals vergehen. Darauf stehen wir und darauf gründen wir alle Gründe unserer Hoffnung und unser eigenes Leben. Unser Dasein besteht daher aus dem Einsatz in der Gegenwart, aber auch aus der Erwartung der Zukunft: mit einem Auge auf das irdische Leben und seine Aufgaben der Nächstenliebe und des Gebets und mit dem anderen auf das Leben im Himmel, das das menschliche Abenteuer auf der Erde zur Vollendung führen wird. 


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Sonntagsliturgie: 17. November 2024

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