nella volonta di dio si nasconde un segreto di felicita lesempio della serva di dio luisa piccarreta

Editrice Shalom

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Autore: Editrice Shalom

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Im Willen Gottes verbirgt sich ein Geheimnis des Glücks. Das Beispiel der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta

Dienerin Gottes Luisa Piccarreta

«Wenn du nichts anderes als den Willen Gottes suchst, wird er dich immer zur richtigen Zeit an den richtigen Ort führen.» Dieser Satz von Smith Wigglesworth ist eine gute Einführung und zugleich eine gute Zusammenfassung dieses Artikels, der sich - auch wenn der hier zur Verfügung stehende Raum nur wenige Zeilen erlaubt - einem unermesslichen Thema nähern möchte: dem Willen Gottes in unserem Leben.

«Dein Wille geschehe …»

Das beten wir im Vaterunser. Doch wenn wir ehrlich sind, glaube ich, dass jeder von uns schon einmal versucht war, diese Bitte zumindest in Gedanken zu korrigieren, um etwas zu sagen, das uns mehr entspricht und uns ein Mindestmaß an Kontrolle lässt: «Dein Wille geschehe, aber … denk auch an das, was ich hoffe, an meine Pläne …» Dabei vergessen wir oft, dass wir uns an einen Vater wenden, der liebt und von uns und für uns träumt.
Es ist nicht leicht, sich dem Willen Gottes zu überlassen. Schließlich betet auch Jesus selbst, bevor er sich dem Tod ausliefert, auf sehr menschliche Weise: «Mein Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber!», um dann den Plan Gottes ganz anzunehmen: «Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst!» Und damit lehrt er uns, dass die menschliche Angst vor dem Sich-Überlassen überwunden werden kann und muss.

Das Vaterunser: ein vertrauensvolles Gebet zu Gott

Der Wille Gottes erscheint uns manchmal als etwas, das weit von uns entfernt ist: Wir wissen nicht, wie wir ihn erkennen sollen, tun uns schwer, ihn zu verstehen, und deshalb macht er uns Angst, weil er uns scheinbar ohne Gewissheiten zurücklässt, obwohl er die größte Gewissheit ist. Denn im Grunde ist der Wille Gottes für uns einfach ein Versprechen des Glücks: «Wenn wir also beten: “Dein Wille geschehe”, sind wir nicht dazu eingeladen, unterwürfig den Kopf zu beugen, als wären wir Sklaven. Nein! Gott will uns frei; seine Liebe macht uns frei. Das “Vaterunser” ist nämlich das Gebet der Kinder, nicht der Sklaven; der Kinder, die das Herz ihres Vaters kennen und sich seines Liebesplans gewiss sind. Wehe uns, wenn wir beim Aussprechen dieser Worte die Schultern als Zeichen der Resignation angesichts eines Schicksals zucken würden, das uns widerstrebt und das wir nicht ändern können. Im Gegenteil: Es ist ein Gebet voll brennenden Vertrauens auf Gott, der für uns das Gute, das Leben und das Heil will. Das “Vaterunser” ist ein Gebet, das in uns dieselbe Liebe Jesu zum Willen des Vaters entzündet, eine Flamme, die uns drängt, die Welt durch die Liebe zu verwandeln» (Papst Franziskus).

Luisa Piccarreta: die Kraft eines „Hier bin ich“

Auf diesem Weg, den Willen Gottes für uns und unser Leben zu entdecken, schenkt uns der Himmel eine Verbündete: die Dienerin Gottes Luisa Piccarreta, die den göttlichen Willen in gewisser Weise auf ganz besondere Weise verkörpert hat. Das macht sie zu einer außergewöhnlichen und herausragenden Mystikerin.
Jesus offenbarte sich ihr schon von klein auf auf verschiedene Weise und führte sie nach und nach dazu, seinen Plan für sie zu verstehen: dass sie sich in allem und ganz dem göttlichen Willen angleichen sollte, zum Heil der Menschen. Dieser Weg vollzieht sich schrittweise und sieht für Luisa einen ganz besonderen Zustand vor, den sie „den gewöhnlichen Zustand“ nennt: einen Zustand, der sie mit einer Versteifung des ganzen Körpers ans Bett fesselt, während die Seele frei ist, die Höhen zu erreichen, die Jesus ihr nach und nach offenbart. Davon kann sie nur durch den Segen eines Priesters erweckt werden. Zunächst geschieht dies nur für einige Zeitabschnitte, von Zeit zu Zeit, bis Jesus ihr folgenden Vorschlag macht: «Wenn du dich bereit erklärst zu leiden, nicht nur wie bisher von Zeit zu Zeit, sondern ununterbrochen, jeden Tag, während einer bestimmten Zeit, werde Ich die Menschen verschonen.» Diese „bestimmte Zeit“ dauert bis zum Ende von Luisas Leben: In der zweiten Hälfte des November 1887 wird Luisa von ihrem „gewöhnlichen Zustand“ ergriffen und legt sich ins Bett, um es nicht mehr zu verlassen.

Sehr menschlich notiert Luisa Jahre später in ihrem Tagebuch, wenn sie sich an jenen Augenblick erinnert: «Ich glaube, wenn der gebenedeite Herr mir klar gemacht hätte, wie lange ich im Bett bleiben sollte, hätte sich meine Natur sehr erschreckt und sich nur schwer unterworfen, obwohl ich mich immer ergeben gezeigt habe. Doch damals kannte ich die Kostbarkeit des Kreuzes noch nicht so, wie der Herr sie mir im Laufe dieser zwölf Jahre zu erkennen gegeben hat; auch der Beichtvater hätte sich nicht dazu bereitgefunden, mir den Gehorsam aufzuerlegen.» Aus diesen Passagen tritt, wie aus kleinen Fenstern, die Menschlichkeit dieser Frau hervor, ihre Gewöhnlichkeit, die sie uns umso außergewöhnlicher erscheinen lässt: Sie ist berufen, ein einzigartiges Leben zu führen, bleibt aber auch eine einfache Frau, die den Mut hat, ihre Ängste und ihre Schwächen zu bekennen.

Luisas Leben erstaunt und wirft Fragen auf, denn es ist zwischen himmlischen Höhen - Luisa führt Gespräche mit Jesus und der Jungfrau Maria und empfängt tiefgreifende geistliche Gnaden - und der konkreten Welt des Klöppelns geteilt, einer Stickarbeit, der sie sich jeden Tag widmet, sobald sie aus ihrem «gewöhnlichen Zustand» „erwacht“ ist; denn fast siebzig Jahre lang lebt sie in der kleinsten Zelle, die es auf der Welt gibt: ihrem Bett, ohne irgendeine Krankheit. Warum dieses Paradox?

Weil Luisa nach dem Beispiel Marias bereit war, ihr „Hier bin ich!“ zu sprechen: Der Herr will sie auf diesem Bett als Werkzeug der Sühne und des Heils für die Menschheit. Dies menschlich anzuerkennen, reicht jedoch nicht aus, um es zu verstehen; wir fragen uns, warum Jesus dies wollte. Die Antwort liegt darin, dass Jesus Luisa die Gnadengabe anvertraut hat, eine grundlegende Wahrheit zu verstehen und anschließend zu verkünden: die Notwendigkeit, immer den Willen Gottes zu tun, vollkommen in seinem Willen zu leben, um das wahre Glück zu finden.

Diese kleine und einfache Frau, die aus einem tiefen inneren Licht gelebt hat, lehrt uns, wie viel Freude aus dem Bewusstsein erwächst, im Willen Gottes zu stehen, wie sie in ihrem Tagebuch schreibt: «Wenn ihr wüsstet, was der Wille Gottes bedeutet! […] Er umfasst Himmel und Erde; wenn wir mit Ihm sind, gehört uns alles, alles hängt von uns ab; wenn wir nicht mit Ihm sind, ist alles gegen uns. […] Jesus will euch mit tränennassem Gesicht […] Seinen Willen schenken. Er weint, weil Er euch glücklich sehen möchte, und wenn Er euch unglücklich sieht, schluchzt Er, seufzt und betet für das Glück Seiner Kinder; und indem Er euch um euren Willen bittet, um euch das Unglück zu entreißen, reicht Er euch Seinen als Bestätigung des Geschenks Seines Reiches.»


Im Willen Gottes verbirgt sich ein Geheimnis des Glücks. Das Beispiel der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta

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