Santa Mariam Baouardy: la piccola araba che parlava con Dio — Santi e Beati
Santa Mariam Baouardy, die kleine Araberin, die mit Gott sprach
Tempo di lettura: 2 min
Autore: Editrice Shalom
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Im Alter von nur drei Jahren verlor Mariam beide Eltern und wurde einem Onkel anvertraut. Schon als Kind zeigte sie eine tiefe spirituelle Sensibilität: Sie liebte die Natur, fastete samstags zu Ehren der Muttergottes und lebte ihren Glauben mit großer Intensität. Ein entscheidendes Erlebnis war der Tod zweier kleiner Vögel, die sie zu waschen versuchte: Innerlich hörte sie die Stimme Gottes, die ihr sagte: «Siehst du? Alles vergeht. Wenn du mir aber dein Herz schenkst, werde ich immer bei dir bleiben.»
Das Martyrium und die wundersame Heilung
Als sie 13 Jahre alt war, versuchte ihr Vormund, sie zu verheiraten, doch Mariam lehnte ab, weil sie sich berufen fühlte, sich Gott zu weihen. Diese Ablehnung kam sie teuer zu stehen: Ein muslimischer Diener griff sie an und schnitt ihr die Kehle durch, weil sie sich geweigert hatte, zum Islam überzutreten. Sie überlebte auf wundersame Weise und wurde von einer geheimnisvollen Frau in Blau gepflegt, die Mariam später als die Jungfrau Maria erkannte.
Ein mystisches und missionarisches Leben
Nach Jahren der Arbeit als Hausangestellte in verschiedenen Städten trat sie in den Karmel von Pau in Frankreich ein, wo sie den Namen Maria von Jesus, dem Gekreuzigten, annahm. Dort erlebte sie außergewöhnliche mystische Erfahrungen: Ekstasen, Visionen, Stigmata, Levitationen, Bilokationen und Prophezeiungen. Sie bezeichnete sich als „das kleine Nichts“, ein Ausdruck ihrer tiefen Demut.
1870 reiste sie nach Indien, wo sie an der Gründung des Karmels von Mangalore mitwirkte. Nach Frankreich zurückgekehrt, wurde sie 1875 ins Heilige Land gesandt, um den Karmel von Bethlehem zu gründen, wo sie bis zu ihrem Tod 1878 lebte - im Alter von nur 32 Jahren, infolge eines durch einen Sturz verursachten Wundbrands.

