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Feierliche marianische Priesterkasel aus einem Woll-Polyester-Mischgewebe, veredelt mit einer feinen direkten Stickerei mit gekröntem Marienmonogramm und floralen Ranken. Sie wurde konzipiert, um dem zelebrierenden Priester bei marianischen Hochfesten und Gedenktagen Würde zu verleihen, und verbindet die meisterhafte polnische Handwerkskunst mit einem weichen, feierlichen Fall.
In der Liturgie der katholischen Kirche ist die Kasel (oder das Messgewand) das eigentliche liturgische Gewand des Priesters, der das eucharistische Opfer und die damit eng verbundenen heiligen Handlungen leitet, wie es die Allgemeine Einführung in das Römische Messbuch festlegt. Als Erbin der antiken römischen paenula, die in den ersten Jahrhunderten bis zu den Fersen reichte und den Körper vollständig umhüllte, und die sich später aus praktischen Gründen zum steifen Messgewand des 17. Jahrhunderts wandelte, hat die zeitgenössische Kasel ihre Weite und visuelle Würde zurückgewonnen. Sie symbolisiert das sanfte Joch Christi und die Tugend der Liebe, mit der der Presbyter bekleidet sein soll, wenn er in persona Christi handelt.
Diese marianische Priesterkasel wurde für Feiern zu Ehren der Gottesmutter konzipiert und bringt die tiefe Verbindung zwischen dem eucharistischen Geheimnis und der Verehrung der seligen Jungfrau Maria sichtbar zum Ausdruck.
Das Parament zeichnet sich durch eine mit zahlreichen Bezügen zur sakralen Tradition versehene Dekoration aus, die durch direkte Maschinenstickerei mit einer besonders hohen Stichdichte gefertigt wird:
Marienmonogramm mit Krone: Am oberen Ende der mittleren Stola prangt das traditionelle marianische Symbol ("M"), überhöht von einer herzoglichen/königlichen Krone, die an den Titel Marias als Königin des Himmels und der Erde erinnert. Das farbliche Zusammenspiel goldener, silberner und azurblauer Garne verleiht dem Symbol Dreidimensionalität und Glanz.
Ornamentband mit floraler Ranke: Die Dekoration zieht sich entlang der gesamten Stola vertikal durch elegante pflanzliche Voluten, Akanthusblätter und aufgestickte Knospen. Dieses klassische Ornamentmotiv hebt die geistlichen Tugenden und die Reinheit der Jungfrau visuell hervor und rahmt das Monogramm mit einem harmonischen und feierlichen dekorativen Fall.
Abschlussbordüre: Der Rand des Paraments und der Stola ist mit einer zarten goldenen Schrägbordüre eingefasst, die die Silhouette definiert und vor dem Ausfransen schützt.
Die Wahl eines Mischgewebes aus Polyester und Wolle gewährleistet wesentliche Eigenschaften für den liturgischen Gebrauch:
Makelloser Fall: Der Wollfaseranteil verleiht dem Gewebe die richtige Festigkeit und ein ausgewogenes Gewicht, sodass das Parament in weichen, geordneten Falten fällt, ohne steif zu werden oder ungeordnet am darunter getragenen Albengewand anzuliegen.
Strapazierfähigkeit und Pflegeleichtigkeit: Die Polyesterfaser sorgt für eine ausgezeichnete Knitterbeständigkeit und bewahrt die glatte Erscheinung des Gewebes auch dann, wenn die Kasel im Sakristeischrank aufbewahrt wurde.
Handwerkliche Verarbeitung: Diese in Polen von erfahrenen Schneidern im Bereich sakraler Gewänder gefertigte Kasel verbindet solide, widerstandsfähige Nähte mit sorgfältig bis ins kleinste Detail ausgeführten Stickereien und gewährleistet so auch bei häufigem Gebrauch Qualität und lange Haltbarkeit.
Die Farbe der sakralen Gewänder wird durch liturgische Vorschriften geregelt, um den Charakter der gefeierten Geheimnisse visuell zum Ausdruck zu bringen:
Weiß / Elfenbein: Die kanonisch vorgeschriebene Farbe für Hochfeste, Feste und Gedenktage der seligen Jungfrau Maria (wie die Verkündigung des Herrn, die Aufnahme Mariens in den Himmel und die Unbefleckte Empfängnis), als Zeichen der Reinheit, Freude und göttlichen Herrlichkeit.
Himmelblau: Traditionell mit der Verehrung der Madonna verbunden, eignet es sich hervorragend für Messen zu Ehren der Jungfrau, für marianische Heiligtümer und für Feiern, bei denen die Verwendung dieser Farbe örtlicher Tradition entspricht.